Die 50er haben es MONTI BETON angetan. Das war DAS tolle Rock’n’Roll-Jahrzehnt schlechthin. Keiner von den Musikern war damals schon auf der Welt und auch nur wenige im Saal waren da schon geboren. Aber diese einzigartige Musik ist wie ein Erbe, das von Generation zu Generation weitergeben wird. Ja, es tut wohl solche Musik zu genießen, und es tat wohl sie einmal mehr im Traditionshaus Wiener Metropol zu erleben.
Wochenlang waren die Sitzplätze bereits restlos ausverkauft, und auch die begehrten Stehplätze hinten an der Bar wurden im Nu zur Mangelware (wir machen nicht umsonst immer wieder aufmerksam, liebe Leute, bitte besorgt euch rechtzeitig die Tickets). Dieses Rock’n’Roll-Programm wird in der Regel in 9er-Formation mit 3 Bläsern gespielt. Bei den allermeisten dieser fetzigen Reißer-Nummern ein absolutes Muss.
Das fährt in die Knochen, das fährt ins Gemüt. Da blieb so gut wie kein Füßchen im Saal ruhig, die Hände immer mal zur Decke gestreckt, lauthals mitgesungen. Wahrer Mitsingsalarm. Und wenn dann die Stimmung so recht kocht, dann schaukelt sich das hoch, wird nahezu ekstatisch, steigert sich dadurch auch auf der Bühne bis zum geht-nicht-mehr. Leicht erschöpft, aber überglücklich findet der Abend ein allseits zufriedenes Ende. – 02.04.2011
Dieses Konzert zur Präsentation des Albums DIE SUPERNACHT DES ROCK’N’ROLL – LIVE IN DER WERFT 2010 wurde übrigens 10 Jahre später auf der CD ROCK’N’ROLL IM METROPOL veröffentlicht.
Fotos © Marion Konturek und Karl Nikowitz