In da Gruft

Anlässlich des 25jährigen Bestehens der „Gruft“ wurde unter der Barnabitenkirche in Wien 6 für und mit den GruftbesucherInnen das Jubiläumsfest gefeiert. Die Caritas-Bereichsleiterin, Frau Bettina Schörgenhofer begrüßte die Gäste und Pressesprecher Klaus Schwertner führte moderierend durch den Abend. Unter den Ehrengästen auch der Gründer der Gruft, Pater Albert Gabriel.

Die Festreden hielten Caritasdirektor Michael Landau, die Wiener Stadträtin Sonja Wehsely und Raiffeisen Generalanwalt Christian Konrad. Man konnte so einiges über den Alltag in dieser Einrichtung, die vorwiegend von freiwilligen kleinen und größeren Spende(r)n, sowie auch vom Fonds Soziales Wien finanziert wird, erfahren. Bemerkenswert, es waren keine Medienvertreter anwesend – vielleicht weil eben keine Society-Veranstaltung… Im Anschluss an die Reden der Honoratioren wurden langjährige, verdiente, ehrenamtliche MitarbeiterInnen geehrt.

Diesem quasi offiziellen Teil der Feier folgte ein dreiviertelstündiger Auftritt von MONTI BETON mit Live-Präsentation der Neuauflage ihrer CD „In da Gruft“ – Lieder aus der gleichnamigen „Sandleroper“. Somit gibt es, besser gäbe es, drei CDs. Die beiden ersten sind aber so gut wie vergriffen. Die ehemals hier tätige Sozialarbeiterin Bine Hagn an der Gitarre und singend, brachte mit Günter Bartosch am Keyboard zwei ihrer Eigenbau-Kompositionen. Milieuschilderungen aus erster Hand, die heftig beklatscht wurden. Umrahmt war die doch besinnliche und gesamt nur drei Stunden dauernde Feier von einer Verkaufsausstellung mit Bildern der VHS West, Projekt „Kulturelles Lernen für Wohnungslose“. Ausgeklungen ist sie nach einem delikat-opulenten Do&Co-Buffet bereits um 20:00 Uhr, da die Räumlichkeiten für das tägliche Abendessen Bedürftiger frei sein mussten. Wer mehr zu dieser wichtigen sozialen Einrichtung wissen oder helfen möchte, Spenden mag/kann, siehe bitte www.gruft.at. – 28.11.2011

Fotos © Peter Röder

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