„Elvis Country“, das aktuelle Erfolgsprogramm von MONTI BETONs Frontmann Thomas Schreiber, konnte einmal mehr überzeugen: Ein Fest der akustischen Instrumente, allen voran Thomas‘ inspirierendes Akustikgitarren-Spiel und Gottfrieds Bearbeitung seiner geliebten Dobro, unterstützt von Peter Strutzenbergers Kontrabass-Spiel und dem Geigen-Heroen Andi Fasching, sowie dem Meister der Blues Harp, Stephan Rausch.
Die fünf Musiker zeichneten für einen Abend ganz im Zeichen der Country-Music von Elvis Presley verantwortlich. Die pure und unverfälschte Darbietung der Songs wurde durch begleitende Stories zu den einzelnen Songs unterstützt, wobei größtmöglicher Wert auf Chronologie gelegt wurde. So konnte der Beginn klarerweise nur durch die von Elvis bereits 1954 genial interpretierte Fassung von „Blue Moon Of Kentucky“ eingeleitet werden, um weiterführend durch die frühen Tage bei Sun Records Elvis´ Country-Wurzeln bis hin zum Tag seines Ablebens (16.08.1977) zu durchleuchten.
Dass dabei jede Menge von echten Songperlen Platz im Programm hatten, scheint ebenso glasklar wie das Vorhandensein der großen Hits, die sich nahtlos in den perfekt inszenierten Ablauf einfügen konnten. Selten gehörtes wie der zweifellos als „Rarität“ zu bezeichnende Song „Hearts Of Stone“, den Elvis ausschließlich live und nur 1955 auf Tournee spielte, konnte ebenso überzeugen wie das flehende „Help Me“, ein Titel den der „King“ 1973 in Memphis einspielte und in dem er sich direkt an den lieben Gott zu wenden schien. Gleichermaßen für Country-Fans wie auch Elvis-Fans und natürlich auch für MONTI BETON-Fans (diese drei Zutaten treffen im Übrigen auf erstaunlich viele Menschen zu) gab es an diesem Abend im Metropoldi eine wahre Luxusreise durch die Karriere von Elvis Presley – der garantiert nicht nur der „King Of Rock’n’Roll“ war, sondern noch viel mehr – auf jeden Fall aber ein genialer Country-Sänger! – 29.05.2013
Fotos © Marion Konturek