Herzlich willkommen bei der 46. Auflage des Golser Volksfestes – das größte seiner Art in Österreich. Das Zelt war bereits eine Weile vor Konzertbeginn zum Bersten gefüllt. Nach kurzen Begrüßungsworten des Bürgermeisters betraten MONTI BETON und Johann K. die Bühne und begannen gleich mit einem heißen 70er Klassiker, J.J. Cales „Cocaine“, jedoch mit dem deutschen Text „Aspirin“. Schon jetzt hielt es viele nicht auf ihren Bänken.
Das Publikum tanzte, tobte. Kameras blitzten, als der 2. Song „Rockin‘ all over the world“, gesungen von Thomas und Hans ertönte. Immer mehr musikbegeisterte Menschen standen bis zu den Zeltzugängen. Tosender Applaus und euphorische Zurufe begleiteten auch die nächste Nummer, die wienerische Version von „The Wanderer“, gesungen von Toni. Beeindruckend war die Harmonie der drei Gesangsstimmen beim Song „With a little help from my friends“. Immer mehr Besucher strömten ins Zelt und wurden Zeugen der ausgelassenen Stimmung und des frenetischen Applaus, mit dem jeder Song belohnt wurde. Es folgten Hits wie „Lass mi amoi no die Sun aufgehn seh’n“ oder „Rote Lippen“ von Cliff Richard.
Die Stimmung ist unbeschreiblich, jede Story von den drei Hauptakteuren Thomas, Toni und Hans wird genauso mit Begeisterung aufgenommen, wie der darauffolgende Schlager „Cafe Oriental“. Das Publikum ist wirklich nicht nur da, nein, es geht bei jedem Song lautstark mit, sei es durch Klatschen, oder Mitsingen. Regen Applaus auch für Michael Strauss‘ Saxophon Solo bei der Ludwig Hirsch Ballade „Gö du mogst mi“, dargeboten von Toni Matosic. Auch Besucher der ganz jungen Generation drängen sich vor zur Bühne wie jetzt beim Beatles Medley „A hard day‘s night“ / „I should have known better“ / „Back in the USSR“! Mit dem Fab Four-Klassiker „Ob-la-di ob-la-da“ geht es weiter, bis Toni den Bandnamen „MONTI BETON“ erklärt. Darauf kann dann nur Monty Python’s „Always look on the bright side of life“ folgen. Das ohnehin riesige Zelt ist so überfüllt, dass es für die Gastronomieangestellten fast unmöglich ist, zu den Gästen vorzudringen.
Kurzer Schauplatzwechsel zum MONTI – Merchandising-Stand nahe der Bühne: unzählige Anfragen zur Band werden beantwortet und auch die eine oder andere CD geht in den Besitz eines neuen Fans über, während das Publikum weitere Klassiker wie „Ollas leiwaund“ von Georg Danzer oder „Always on my mind“ in André Hellers Version „Wia mei Herzschlag“ zu hören bekommt, leidenschaftlich dargeboten von Thomas Schreiber. In stimmungsvolles Rot getaucht ist die Bühne bei der nächsten Danzer Nummer: „Schau Schatzi“ – alle Künstler werden jeweils mit eigenem Solo gefeatured. Es folgen „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und „Guantanamera“ mit einem tollen Percussions-Solo und Gesangspart der wunderbaren Iris Camaa.
Fortgesetzt wird diese tolle Show mit „Suspicious Minds“ und „Delilah“, gefolgt von einem Stones-Medley „Out of time/Time is on my side“, mit dem stärksten Chor, den eine Band haben kann- einem begeistertes Publikum! Disco Stimmung herrscht, als MONTI BETON und Johann K. ein im Rap angesiedeltes Medley bringen: „Wot“, „Kommissar“ und „Zwickt’s mi“. Aber sie setzen noch eines drauf mit einer rockigen Version von „Neiche Schoin“ und Hans Krankls „Rostige Flügel“. Alle singen mit, als Johann K. den Hit „Feuer“ performt. Am Ende des Songs gibt es standing ovations! Das Konzert geht dem Ende zu – mit Krachern wie „Skandal im Sperrbezirk“, „(I can‘t get no) Satisfaction“, „Jumping Jack Flash“, „Let’s spend the night together“. Den krönenden Abschluss bilden „Smoke on the water“ und „All right now“ und ein aus 1000 Kehlen gesungenes „Hey Jude“. Das Publikum steht, die Akteure verabschieden sich, dann ist diese fulminante Show leider zu Ende. Danach herrscht reger Andrang beim CD-Stand: CDs und Autogramme sind heiß begehrt! – 13.08.2013
Fotos © Marion Konturek… klick hier für weitere Fotos von diesem Konzert